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E-Auto: Gut versichert bei Gewitter

Juli 5, 2018

Ein Frühlingsabend. Schulpflegschaftsversammlung. Und wo steht mein E-Auto? Genau. An der Ladesäule, keine 500 Meter von der Schule entfernt. Wird sicher lang heute, drei Stunden Minimum, in der Zeit kann der Hyundai Ioniq Electric locker knapp die Hälfte seiner gesamten Akku-Kapazität nachladen. Denn: 4,5 Kilowatt pro Stunde mal drei sind 13,5. 28 gehen rein. Und ein bisschen was ist ja noch drin.
Aber was ist das? Kaum in der Schule angekommen, zeigt meine E-Roaming-App, dass der Ladevorgang beendet wurde. Na toll, nach nicht mal einer halben Stunde. Bin ich am Handy irgendwo dran gekommen? Eigentlich doch nicht. Egal, dann muss ich gleich halt noch zu Hause nachladen, schließlich hab ich morgen eine längere Strecke vor mir. Und mal eben rauslaufen zum Auto kommt jetzt auch nicht so gut, der Schulleiter spricht gerade.
Bis … es gewaltig rummst. Oh nein. Jetzt auch noch ein Gewitter? Und mein Auto hängt an der Ladesäule. Na super. Wobei, wenn der Wagen jetzt eh nicht mehr lädt, dann … aber angeschlossen ist er ja trotzdem. Macht das was?
Diese Gedanken kommen einfach so, das ist auch ganz natürlich. Zugleich mache ich mir klar: A) Du kannst das jetzt eh nicht ändern, außer du rennst durch den gerade beginnenden Platzregen zur Säule und stöpselst dein Auto ab. B) Du hast ja eine verdammt gute Autoversicherung abgeschlossen, vermittelt durch Schmitz-Horn-Treber in Solingen. Denn der Emover24-Tarif bietet sogar einen Überspannungsschutz. Selbst wenn jetzt was passieren sollte, passiert also nix.
Dann wird es dunkel. Es hat gekracht, geblitzt, nun totale Finsternis. Stromausfall, mitten im nächsten Satz des Schulleiters. Na super, das war es jetzt endgültig mit dem Laden, denke ich mir. Kurz darauf geht das Licht wieder an, für eine halbe Stunde etwa, ehe es nochmal knallt und wieder finster wird.
Alle anderen Eltern und Lehrer denken jetzt sicher: Oh Mann, ist das nervig. Ich denke: Ein Glück, dass mein Auto gut versichert ist.

Halb elf wird es, bis der letzte Antrag abgenickt, die letzte Diskussion abgeebbt und der letzte überflüssige Kommentar abgewürgt worden ist.
Jetzt aber schnell raus hier. Wobei – ist ja eh egal. Am besten, ich suche schon mal die Nummer der Versicherung raus.

Die letzten Meter jogge ich, ganz unbewusst.
Aber dann: Das blaue Licht der Ladeanzeige im Auto leuchtet, ebenso das an der Säule. Ich entriegele das Ladekabel, steige ein, drücke den Startknopf.
Akku fast voll! Dreieinhalb Stunden lang scheint das Auto einfach durchgeladen zu haben. Kompliment an den Säulenbetreiber. Ich atme tief durch, stecke die Karte der Versicherung wieder weg und bin erleichtert. Weil alles gut gegangen ist. Und weil ich für den Fall der Fälle gut abgesichert bin.

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